CO₂-Bilanzierung

In den ökologischen Mindeststandards des Arbeitskreises „Green Shooting“ sind unter Punkt 2 „Bilanzierung“ die folgenden zwei Muss-Vorgaben aufgeführt.

 

  1. Vor Beauftragung der Produktion bzw. vor dem Antrag bei der Filmförderung muss mit Hilfe des CO₂-Rechners der MFG eine Erfassung der geplanten CO₂-Emissionen durchgeführt werden. Diese Erfassung soll zukünftig mit einer vereinfachten Berechnungsmethode erfolgen, die in dem CO₂-Rechner der MFG voraussichtlich ab dem 1. Juli 2022 zur Verfügung stehen wird. Die Erfassung kann alternativ auch in Kalkulationsprogrammen wie Sesam erfolgen, sofern diese nachweislich eine im Ergebnis vergleichbare Berechnung durchführen können. Diese Erfassung ermöglicht es, die Einhaltung der Mindeststandards im Vorfeld zu überprüfen und die Produktion insgesamt auf eine ökologisch nachhaltige Herstellungsweise auszurichten.
  2. Nach Abschluss der Produktion muss eine detaillierte Erfassung der Daten mit Hilfe des CO₂-Rechners der MFG durchgeführt werden. Die Erfassung kann alternativ auch in Kalkulationsprogrammen wie Sesam erfolgen, sofern diese nachweislich eine im Ergebnis vergleichbare Berechnung durchführen können und bei geförderten Filmproduktionen den aktuellen Vorgaben des Filmfördergesetzes entsprechen.

 

Abweichend von den obigen Festlegungen hat der Arbeitskreis „Green Shooting“ festgelegt, dass das Produktionsunternehmen in der Einführungsphase der ökologischen Mindeststandards bis zum 31. Dezember 2022 nicht an eine bestimmte Form der CO₂-Berechnung gebunden ist.